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Philosophie

 

Wo Kunst und Natur sich mit Gesundheit treffen
Im August 2008 öffnete Dr. Weidner wieder sein privates Arboretum und hatte zu diesem Zeitpunkt zusätzlich eine Ausstellung von Shoa-Art organisiert. Shoa ist Bildhauerei mit Serpentin, einem vulkanischen Gestein. Die Künstler stammen aus Zimbabwe und diese Kunst wird seit den 60erjahren wieder verstärkt ausgeübt.
Die Exponate, eingebettet in die Landschaft des großen Gartens, waren sehr vielfältiger, aber immer eindrucksvoller Art.

 

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Shoa-Art

 

Diese Ausstellung, dieses Zusammenspiel von Kunst und Natur, inspirierte Monika 2010 dann zu unserem Motto, lange bevor unser Projekt wirklich Gestalt angenommen hatte.
Die Natur haben wir gefunden, unser Hof im Hohen Fläming liegt in eine wunderbare Landschaft eingebettet. Die Kunst wird nach und nach entstehen und in den Hof eingebunden – und die Gesundheit ist unsere Aufgabe, unser Wunsch.

Was ist eigentlich Kunst?
In Wikipedia findet sich dazu folgende Definition:
Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.
linkouthttp://de.wikipedia.org/wiki/Kunst

 

Wissen, Übung, Wahrnehmung, Intuition. Im Allgemeinen liegt die Aufmerksamkeit sehr auf den ersten zwei Begriffen, dem Wissen und der Übung. Wahrnehmung und vor allem die Intuition fallen oft unter den Tisch und dann heißt es: Kunst kommt von Können.
Dass aber der Ausdruck von eigenem Empfinden mit dem jeweils eigenen Können bereits Kunst ist (und auf jeden Fall kreativ), ergibt sich aus dem letzten Satz der o. a. Definition und damit gibt es keinen Grund, sich vor dem Wort ‚Kunst‘ zu scheuen. ‚das Ergebnis eines kreativen Prozesses‘. Das Ergebnis als solches ist wertfrei und nicht mit solchen Worten wie ’schön‘ oder ’nicht so gelungen‘ zu bezeichnen.

 

kunst

Kunst?! Auf jeden Fall das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Lehmfigurenstillleben mit Heilpflanzen. Zuviel Können?

 

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Acryl auf kartonierter Leinwand, 5 x 10 cm, spontan entstanden. Auch ein kreativer Prozess.

Kunst ist für jeden erreichbar. Die abgebildeten Beispiele zeigen nur einen ganze kleinen Ausschnitt aus möglichen kreativen Prozessen, die Palette ist viel größer und umfasst auch nicht-darstellende Prozesse wie den Gesang oder darstellende, aber vergängliche wie den Tanz. Und vieles vieles mehr…

 

Die Gesundheit
„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ (Verfassung der WHO, deutsche Übersetzung)
Vollständiges geistiges und körperliches Wohlergehen. Das sind die Punkte, mit denen wir uns befassen können.
Jede von uns hat bereits ihre eigenen Erfahrungen mit dem eben nicht vollständigem Wohlergehen gemacht, sowohl in körperlicher als auch in geistiger (oder seelischer) Hinsicht. Die Gründe dafür waren vielfältig, zum Beispiel körperlich schwere Arbeit mit den dann folgenden Verschleißerscheinungen, eintönige Arbeit, Unterforderung, auch mal Überforderung, und auch Arbeit, die weder ausfüllend noch zufriedenstellend war.

Einige Dinge wurden rein auf ihre organischen Ursachen abgeklopft und entsprechend behandelt, der seelische Zustand blieb in der Betrachtung als Krankheitsursache völlig außen vor. Aber wenn eine wiederholte Magenspiegelung keine organischen Ursachen findet; dem Rückgrat nach Aussage einer Physiotherapeutin nichts fehlen dürfte, was ist es dann? Etwas, was sich oft unter dem Begriff ‚Psychosomatik‘ versteckt und häufig als Synonym für ‚Hypochonder‘ oder, noch schlimmer ‚Drückeberger‘ verwendet wird.
Dabei deutet unsere Sprache doch schon darauf hin, dass nicht nur organisches eine Rolle spielt: Etwas schlägt mir auf den Magen, drückt mir die Kehle zu und bricht mir das Kreuz, ich kann es nicht mehr (er)tragen… diese Aussagen ließen sich noch lange fortführen.
Seit ungefähr zwei Jahren ist es auch legitim, von Depression oder burn-out zu sprechen und langsam, ganz langsam setzt auch bei Schulmedizinern ein Umdenken ein und man beginnt, Körper und Seele nicht mehr als getrennte Einheiten, sondern als ein ganzes zu betrachten und auch zu behandeln.

Und da kommen dann die alternativen Heilmethoden zur Wirkung. Allen voran die vielfältigen Entspannungsverfahren, die sich, einmal erlernt auch zu Hause anwenden lassen und sowohl der Stressbewältigung als auch der Prävention dienen können. Auf die Suche nach den Ursachen kann man gezielt auf einzelnen Situationen oder vollständig – lebensgeschichtlich – mit einer Therapie in Hypnose gehen.
Unser breites Spektrum an Angeboten macht sicherlich deutlich, dass wir Körper und Geist als Einheit betrachten und beide in die Behandlung einbeziehen wollen – wenn Sie es uns erlauben.
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